Ordnung ist mehr als ein sauberer Boden oder ein aufgeräumter Schrank – sie beginnt im Inneren. Genau deshalb hat mich die KonMari-Methode von Anfang an fasziniert. Als Mama weiß ich, wie schnell der Alltag unübersichtlich wird – nicht nur äußerlich, sondern auch mental. Marie Kondos Ansatz hat mir gezeigt, dass Ordnung nicht nur Struktur schafft, sondern auch Leichtigkeit und Klarheit ins Leben bringt.
Das Herzstück der KonMari-Methode ist die Frage:
„Does it spark joy?“ – „Macht es mich glücklich?“
Kondo fordert uns auf, jeden einzelnen Gegenstand bewusst in die Hand zu nehmen und zu spüren, ob er Freude auslöst. Wenn nicht – darf er gehen. Ganz ohne schlechtes Gewissen, aber mit Dankbarkeit.
Statt Raum für Raum vorzugehen, wie es viele tun, arbeitet man bei KonMari nach Kategorien – also zum Beispiel:

Das sorgt dafür, dass man gezielter aufräumt und nicht ewig an einem Ort hängen bleibt.
Der Unterschied zu „klassischem Aufräumen“
Was wir oft machen: Wir räumen auf, um schnell „Ordnung“ zu schaffen. Dinge werden von A nach B verschoben, Schubladen gestopft, Kisten gekauft, um Chaos zu verstecken. Kurzfristig sieht es besser aus – aber lange hält es meist nicht.
KonMari dagegen geht an die Wurzel. Es wird entschieden, was überhaupt bleiben darf – und erst danach wird überlegt, wo und wie es aufbewahrt wird. Das Ergebnis: Weniger Zeug, weniger Entscheidungen, weniger Stress.
Warum es nicht nur ums Ausmisten geht
KonMari ist eigentlich ein Prozess der Selbstklärung. Denn in dem Moment, in dem du dich entscheidest, ob dir ein Gegenstand Freude bringt, triffst du auch eine Entscheidung über deinen Lebensstil, deine Werte und deine Wünsche.
Viele berichten nach dem Aufräumen von mehr innerer Ruhe, besserem Schlaf, klareren Zielen. Es klingt vielleicht übertrieben – aber wer einmal intensiv ausgemistet hat, weiß, wie befreiend das sein kann.
Warum ich (als Mama) diese Methode liebe
Mit drei Kindern ist unser Zuhause natürlich nicht immer „perfekt“ aufgeräumt – und das ist auch gar nicht mein Anspruch. Aber: KonMari hat mir geholfen, bewusster mit Dingen umzugehen. Weniger Kram bedeutet weniger Aufräumzeit, weniger Streit und weniger Reizüberflutung – sowohl für mich als auch für die Kinder.
Ich liebe die Idee, dass unsere Umgebung uns unterstützen darf – statt uns zu erdrücken. Und ich liebe es, dass meine Kinder durch diesen Umgang mit Dingen lernen, achtsam und dankbar zu sein – statt ständig „mehr“ zu wollen.
In den nächsten Blogposts werde ich dir Schritt für Schritt zeigen, wie du die KonMari-Methode selbst umsetzen kannst – auch im Familienalltag. Denn Ordnung darf leicht sein. Und sie darf dir dienen.
Bleib dabei – dein Zuhause (und dein Kopf) werden es dir danken!